Diese Seite unterstützt deinen Browser nur eingeschränkt. Wir empfehlen, zu Edge, Chrome, Safari oder Firefox zu wechseln.

Dir fehlen nur noch €100,00 zum kostenlosen Versand!

Schützenswertes Gut: Warum wir die Trinkwasserqualität in München schätzen sollten

Schützenswertes Gut: Warum wir die Trinkwasserqualität in München schätzen sollten

Trinkwasser ist ein kostbares Gut, das für unsere Gesundheit von grundlegender Bedeutung ist. Die Quellgebiete des Münchner Trinkwassers liegen im bayrischen Voralpenland und werden streng geschützt. So wird sichergestellt, dass das Naturprodukt Wasser in München von konstant hoher Qualität ist. Doch von vorn: Woher genau kommt das Trinkwasser in München? Und wie gelangt es von seinen Quellen bis in die Hähne der Münchner*innen?

Die Quellen des Münchner Trinkwassers

München bezieht sein Trinkwasser aus verschiedenen Quellen. Die beiden Haupt-Gewinnungsgebiete sind das Mangfalltal und das Loisachtal direkt im bayrischen Voralpenland. In Spitzenbedarfszeiten nutzen die Stadtwerke München zudem die Münchner Schotterebene als Reserve. Rund 1,6 Millionen Menschen und die dazugehörige Wirtschaft werden von den Münchner Stadtwerken mit Trinkwasser versorgt. Doch wie steht es um die Qualität des Wassers?

Die Qualitätsstandards für Trinkwasser in München

Trinkwasser ist ein lebensnotwendiges Gut und seine Qualität hat einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit. In Deutschland unterliegt die Qualität des Trinkwassers strengen Anforderungen, um den Schutz der menschlichen Gesundheit zu gewährleisten. Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) legt die Grenzwerte für bestimmte Stoffe im Wasser fest, um sicherzustellen, dass das Wasser für den Gebrauch durch den Menschen unbedenklich ist. Die Quellen des Münchner Trinkwassers werden regelmäßig auf ihre Qualität hin untersucht. Zudem durchläuft das Münchner Trinkwasser einen sorgfältigen Prozess der Wasseraufbereitung.

Der Prozess der Wasseraufbereitung in München

Obwohl das Münchner Trinkwasser ein Naturprodukt ist, durchläuft es einen sorgfältigen Aufbereitungsprozess, bevor es zu den Münchner Haushalten gelangt. Der Prozess beinhaltet mehrere Stufen wie Filtration, Flockung und Desinfektion. Dabei werden verschiedene chemische Stoffe eingesetzt, um Schadstoffe aus dem Wasser zu entfernen. Die Münchner Wasserversorgung achtet dabei genau auf die Einhaltung aller Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) sowie weiterer gesetzlicher Vorschriften und Empfehlungen des Umweltbundesamtes (UBA). Denn eine hohe Qualität des Trinkwassers ist nicht nur wichtig für die Gesundheit der Menschen, sondern auch für den vielfältigen Gebrauch im Alltag.

Was ist drin im Münchner Leitungswasser?

Das Münchner Trinkwasser hat eine Wasserhärte zwischen 14,0 und 18,8 Grad deutscher Härte (dH). Mit dem Durchschnittswert von 15,6 Grad dH ist es nach Waschmittelgesetz dem Härtebereich „hart“ zuzuordnen. Das bedeutet, dass das Wasser einen erhöhten Anteil an Calcium und Magnesiumionen enthält. Dadurch entstehen schneller Kalkablagerungen in Rohren und Haushaltsgeräten. Gesundheitsschädlich ist hartes Wasser jedoch nicht. Im Gegenteil: Für den Menschen ist ein hoher Mineralstoffgehalt im Wasser sogar vorteilhaft. Calcium und Magnesium sind wichtig für den Aufbau der Zähne und der Knochen, sorgen für den reibungslosen Ablauf vieler Stoffwechselvorgänge und für die Steuerung der Erregbarkeit von Muskeln und Nerven. Calcium ist außerdem für eine normale Blutgerinnung unentbehrlich. Weitere Informationen zum Härtegrad und zu den Bestandteilen des Münchner Trinkwassers finden sich auf der Webseite der Stadtwerke München.

Und wie kommt das aufbereitete Wasser dann zu den Haushalten?

Ob auf Giesings Höhen oder im Isartal: Das Münchner Wasser soll immer mit drei bis sieben bar aus der Leitung kommen. Neun große und sieben kleine Druckregulierstationen sowie 27.000 Hydranten und 31.000 Schieber regeln den Druck und stellen die Versorgung im Stadtgebiet sicher. Eine technische Herausforderung stellen dabei die unterschiedlichen Höhenlagen der Münchner Stadtteile dar. Deswegen sind sie drei Druckzonen zugeteilt: der Hoch-, Mittel- und Niederzone. Die Hochzone erhält ihr Wasser von den Behältern Forstenrieder Park und Kreuzpullach, die Niederzone vom Behälter Deisenhofen. Die Mittelzone wird aus der Hochzone gespeist und gibt Wasser an die Niederzone ab. Auf diese Weise speisen die Stadtwerke ein insgesamt 3.400 Kilometer langes Leitungsnetz, das laufend erweitert, modernisiert und gewartet wird.

Das Münchner Trinkwasser – ein schützenswertes Gut

Um sicherzustellen, dass das Münchner Trinkwasser jederzeit den Anforderungen und Qualitätsstandards der Trinkwassergrundverordnung entspricht, hat die Stadt umfassende Maßnahmen ergriffen. Die Stadtwerke bewahren die Qualität des Münchner Trinkwassers in den Gewinnungsgebieten Mangfalltal, Loisachtal und Münchner Schotterebene. In Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort schützen die Stadtwerke München Quell- und Grundwasser mit verschiedenen Maßnahmen, wie etwa durch ökologischen Landbau, eine nachhaltige Forstwirtschaft, sowie verschiedene Initiativen und Kooperationen . So bleibt das Münchner Trinkwasser auch in Zukunft ein qualitativ hochwertiges Naturprodukt.

 

Foto von ian kelsall auf Unsplash

Quellen:

https://www.swm.de/wasser/trinkwassergewinnung
https://www.swm.de/dam/doc/wasser/trinkwasser-analysewerte.pdf
https://www.swm.de/wasser/trinkwasserschutz

← Alter Post Neuer Post →